7. Erwitter Kinder- & Jugendchorwettbewerb

7. Erwitter Kinder- & Jugendchorwettbewerb

Seit 1996 ist die nordrhein-westfälische Stadt Erwitte alle vier Jahre Austragungsort für ein ganz besonderes Großevent: Der Erwitter Kinder- und Jugendchorwettbewerb hat sich seit Beginn seiner Austragung zu einem der erfolgreichsten Musikereignisse der deutschen Chorszene entwickelt und lockt immer wieder aufs Neue viele namhafte Chöre aus dem ganzen Bundesgebiet. Als regelmäßiger Treffpunkt für die besten deutschen Nachwuchschöre wurde der Wettbewerb vom deutschen Musikrat für sein Alleinstellungsmerkmal in besonderer Weise gewürdigt. Zur 7. Austragung des Wettbewerbs hatten sich am 24. und 25. Mai 2019 insgesamt 35 Chöre in 4 unterschiedlichen Kategorien im Veranstaltungsgelände um das Erwitter Schloss eingefunden, um sich von fachmännischen Jurys beurteilen zu lassen. Neben den Kategorien A (Kinderchor bis 13 Jahre) und B (Kinderchor bis 16 Jahre) und der Kategorie C (Jugendchor gleichstimmig bis 26 Jahre) hatten sich die meisten teilnehmenden Chöre für die Teilnahme in Kategorie D (Jugendchor gemischtstimmig bis 26 Jahre) angemeldet.

Der Jugendkonzertchor trat dabei neben 8 weiteren Jugendchören vor einer hochkarätigen Jury an: Mit Juliane Berg (Vorsitz), Prof. Klaus Jürgen Etzold und Prof. Reiner Schuhenn befanden vier namhafte Chorleiter über die Qualität der teilnehmenden Ensembles und erkannten dem Jugendkonzertchor für seine Leistungen das Attribut „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ und mit sagenhaften 24,7 von 25 Punkten den 1. Platz zu. Für seinen Auftritt im Wettbewerb hatte der Jugendkonzertchor ein sehr abwechslungsreiches Programm einstudiert und neben Waldemar Åhlens Sommarpsalm, Hubert Parrys Motette „There is an old belief“ und Ola Gjeilos „Ubi caritas“ auch zwei populäre Chorwerke im Programm: „One Call away“ von Charlie Puth und „Come alive“ aus dem Musical „The Greatest Showman“. Am Abend des Wettbewerbstages wurde dem Ensemble die große Ehre zuteil, mit gleich zwei Stücken aus seinem Wettbewerbsprogramm im großen Abschlusskonzert vor über 1000 Besuchern auftreten zu dürfen.